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Rail Cargo Hungaria supports prizewinning social project

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Das führende Güterverkehrsunternehmen ist seit Jahren ein großer Förderer der Holocaustwagenausstellung der ungarischen Stiftung „March of the Living".  Der Wagon wird von der Rail Cargo Hungaria zum Ort der Ausstellung befördert. Dank der Hilfe der Bahnmitarbeiter fanden die Ausstellungen auch heuer erfolgreich statt. Das Programm hat sogar den Preis SozialMarie 2010 erhalten.

Das mobile Museum ist seit April 2007 in Ungarn unterwegs. Es hält in einigen Städten an, wo die Ausstellung von Einwohnern unentgeltlich besichtigt werden kann. Im Wagen wird im Rahmen einer Ausstellungsführung eine alternative Geschichtsstunde für die Besucher gehalten. Das Ziel der Wanderausstellung ist, der Opfer des Holocaust zu gedenken bzw. mit der Geschichte dieser Zeit auseinanderzusetzen und aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen.

Wir haben von Ilona Novák, der Hauptorganisatorin der Ausstellung erfahren, dass die Ausstellung an jedem Ort mit großem Interesse und in helfender Absicht empfangen wird.

 „Wir sind unseren Förderern sehr dankbar, vor allem der Bahn, weil diese Initiative ohne sie nicht hätte verwirklicht werden können." - erklärte Ilona Novák, Museumpädagoge und Projektleiterin der Stiftung „March of the Living". Das größte Interesse wurde bisher in den Universitätsstädten gezeigt: in Miskolc gab es 4000 Besucher, in Szeged haben über 5000 die Ausstellung besichtigt. Heuer war der Wagon in 5 kleineren Städten, von denen in Mosonmagyaróvár die Meisten an der Zeitreise im Wagon teilgenommen haben.

 „Da die Zielgruppe Nummer Eins der Initiative die Mittelschüler sind, erfolgt die Organisation an den jeweiligen Orten mit der Einbeziehung der Lehrer bzw. der lokalen Historiker" -erklärte die Projektleiterin. In der Ausstellung werden auch die Materialien des Ungarischen Nationalmuseums, des Filminstitutes Mafilm, des Heeresgeschichtlichen Museums und des Verkehrsmuseums ausgestellt, aber sie werden aufgrund der Materialien der Museen jederzeit ergänzt, den jeweiligen Ortschaften angepasst. An den bisherigen Orten wurde die Ausstellung im Durchschnitt von 90% der Mittelschüler besichtigt, so unser Hauptziel, der jüngeren Generation ein authentisches Bild über die damaligen Verheerung zu geben, scheint, erfolgreich erfüllt zu werden.- sagte Ilona Novák.

Das Projekt der Holocaustwagenausstellung findet auch im Ausland Anerkennung: im Frühling 2010 hat das Projekt in Wien den Preis SozialMarie 2010 erhalten, der für die Anerkennung von innovativen und kreativen sozialen Ideen gegründet wurde. In diesem Geiste wird das Projekt an den für das nächste Jahr geplanten Orten (Sopron, Kőszeg, Szombathely, Esztergom und Szentendre) durch die weitere Unterstützung der Rail Cargo Hungaria fortgesetzt.