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Werner von Siemens Effizienzsteigerung Preis 2015.

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Der Werner von Siemens Preis wurde von der Siemens Zrt. auch 2015 ausgeschrieben. Bewerben konnten sich Unternehmen, Institute und Organisationen, die in der vergangenen Zeit – bis einschließlich zum 30. April 2015 – ein nachweislich erfolgreiches Projekt zur Effizienzsteigerung durchgeführt haben.

Der Preis wurde gestiftet um Leistungen auf dem Gebiet der Effizienzsteigerung - sei es ein geschäftliches oder ein gesellschaftliches Ergebnis - anzuerkennen, bzw. um durch diese Ausschreibung Entwicklungsbeispiele, technologische Neuerungen, technologische Verbesserungsmaßnahmen der Partner zugänglich zu machen und dabei ihre Verdienste zu würdigen, sowie um die messbaren Vorteile eines rationalen Ressourcenverbrauchs durch Anwendung von Siemens-Technologien zu verbreiten.

Auch Rail Cargo Hungaria hat sich um diesen Preis beworben und kam unter den 7 Besten ins Finale.

Am 19. November übernahm Direktor Produktion, Horváth Ottó im Rahmen einer feierlichen Übergabezeremoni den Sonderpreis des Publikums.

Die RCH bewarb sich mit dem folgenden Projekt:

Unser Unternehmen hat auf der Grundlage des Ersatzteilbestandes von ÖBB Technische Services GmbH, ergänzt durch das Knowhow von MÁV und Siemens ein System der Zusammenarbeit entwickelt, mit Hilfe dessen sowohl die Fahrzeuge der a MÁV Zrt, als auch die der Rail Cargo Hungaria Zrt dauerhaft mit einer Betriebsbereitschaft von über 96% eingesetzt werden können. Über die hervorragende Materialversorgung und die Unterstützung von Siemens hinaus können wir uns durch die Verknüpfung der korrektiven Instandhaltungsbedarfe mit der planmäßigen Instandhaltung einen Vorteil verschaffen, bzw. dadurch, dass die Durchführbarkeit der Instandhaltungsmaßnahmen bereits vor der Werkstättenzuführung erfolgt. All dies führt zu Extrakapazitäten in der Traktion, bzw. es trägt zu einer qualitativ hochwertigen und effizienten Traktionsleistung in hohem Maße bei.

Das flexible System trägt auch dazu bei, dass die Triebfahrzeuge im ausschließlichen Einsatz für die Traktionierung von Güterzügen 180 Tausend Kilometer laufen können, was auch mit europäischem Maßstab Höchstleistung ist.

Da der Lagerbestand seit dem Start dieser Zusammenarbeit erheblich gewachsen ist, hat man anders wie bei kleinen Flotten, auch mit keinem Ersatzteilmangel zu kämpfen. Dank den positiven Erfahrungen im Zusammenhang mit der Instandhaltung der Fahrzeuge der Rail Cargo Hungaria Zrt. erhöhte die Nationale Verkehrsbehörde (NKH) die zwischen zwei Instandhaltungen zugelassene Laufleistung der betroffenen MÁV Fahrzeuge auf das Doppelte von der früheren, wodurch die Triebfahrzeugkapazität auch bei den Staatsbahnen erweitert wurde.

Es wurde ein System der Zusammenarbeit geschaffen, bei dem alle Betroffenen ihr Bestes geben können.

Die Synergien konnten im größten Maße genutzt werden, dem ist zu verdanken, dass man frühere Instandhaltungstechnologien überholen konnte und nun eine Instandhaltung auf höchstem Niveau in Ungarn betreiben kann.