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Presseermittlung: Lok V63 der MÁV-START in Farben der Rail Cargo Hungaria gekleidet

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Die mit dem Logo der Rail Cargo Hungaria Zrt. geschmückte Lokomotive V63 wurde heute im feierlichen Rahmen im Budapester Eisenbahnhistorischen Park vorgestellt, sie wird im kommenden Jahr Güterzüge auf dem Schienennetz in Ungarn befördern.
Der zwischen der staatlichen Eisenbahngesellschaft MÁV-START Zrt. und der Rail Cargo Hungaria Zrt. bestehende Traktionsrahmenvertrag hat ermöglicht, dass das Triebfahrzeug mit dieser besonderen Folie beklebt wurde. Die beiden Unternehmen haben das Layout der Lokomotive gemeinsam erstellt, dadurch wurde ihre ausgezeichnete Kooperation weiter gestärkt.

Die beklebte Lok Nr. 91 55 0630 027-5 ist fast 30 Jahre alt. Das sechsachsige, modernisierte und klimatisierte Treibfahrzeug verfügt über eine Leistung von 3600 kW, es wird 12000 Kilometer pro Monat auf dem ungarischen Streckennetz zurücklegen und ist für die Beförderung der Güterzüge der RCH vorgesehen.
Etwa 70 % der ungarischen Schienengüterbeförderung werden von der Rail Cargo Hungaria abgewickelt. Fast die Hälfte der Verkehre der Gesellschaft, die 32-33 Mio. Tonnen Güter im Jahr transportiert, stammt aus Sammelverkehren, d. h. die RCH übernimmt sogar die Beförderung von 1-2 Güterwagen zum Bestimmungsbahnhof. Mit der landesweit flächendeckenden Präsenz im Bereich Einzelwagenverkehr gilt die RCH als einziges Eisenbahnverkehrsunternehmen in Ungarn, welches die Produkte von klein- und mittelständischen Unternehmen auf die europäischen Märkte bringt und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit von sehr vielen Unternehmen gewährt. Die jetzt geschmückte Lokomotive wird hauptsächlich Züge dieser Art befördern.

Die Diesel-Traktion der Rail Cargo Hungaria-Züge wird fast gänzlich von der MÁV-START durchgeführt. Im Bereich E-Traktion nimmt die RCH Leistungen zu 60% von der MÁV-START in Anspruch – neben der Leistung ihrer 25 Stück Eigenloks von 3,9 Mio. Kilometern. 2015 hat die Rail Cargo Hungaria ca. 32 Millionen Tonnen Güter befördert. Wäre diese Gütermenge in LKWs transportiert worden, hätten fast 1.300.000 Lastwagen unsere Straßen belastet. Würden wir so viele Fernlastwagen nacheinander an Ungarns Grenzen aufstellen, würden sie das Land neuneinhalbmal umkreisen.
„Für die MÁV-START sind die Bewahrung und die Steigerung ihrer auf dem Güterbeförderungsmarkt erzielten Position von strategischer Bedeutung", sagte Csépke András, CEO der MÁV-START Zrt. beim Einweihungsfest der beklebten Lok. „Um unsere Ziele zu erreichen, erhöhen wir den Personalstand der Lokführer im Jahre 2016 um 150 Personen und setzen einen Teil unserer E-Loks ein, die durch den Einkauf von Triebwagenzügen abgelöst wurden. Mit dem Ressourcenzuwachs werden wir – über der Steigerung des quantitativen Angebots hinaus – auch der Verbesserung der Leistungsqualität größere Aufmerksamkeit schenken."

Dr. Kovács Imre, CEO, Vorstandsvorsitzender der Rail Cargo Hungaria Zrt. betonte: „Die Rail Cargo Hungaria und die MÁV-Gruppe sind in enger Symbiose tätig, die RCH nimmt ja verschiedene Leistungen von der staatlichen Eisenbahngesellschaft in Anspruch. Durch die Beträge, die die Rail Cargo Hungaria für die Traktions- und Verschubleistungen, Eisenbahnnetzbenutzung, Fahrzeuginstandhaltungen, Immobilienanmietungen, Bewachungs- und Sicherheits- sowie HR-Leistungen zahlt, trägt sie zum erfolgreichen und wirksamen Geschäftsbetrieb der MÁV und deren Tochtergesellschaften bei."

Das marktführende Schienengüterbeförderungsunternehmen ist der größte Auftraggeber der Verschubbahnhofsleistungen der MÁV bzw. der Umladungsleistungen von Záhony-Port. Durch ihre Tätigkeit ermöglicht die Rail Cargo Hungaria die Beschäftigung von mehreren tausend Eisenbahnern bei der MÁV-Gruppe.

Das war nicht die erste Gelegenheit, dass eine Lokomotive von der MÁV-START und der RCH mit einer besonderen Folie versehen wurde. Am 2. September 2014 begann auch die mit dem Bild der Damenhandballmannschaft der FTC - Rail Cargo Hungaria beklebte Lokomotive ihren Weg in dem Eisenbahnhistorischen Park. Die besondere Taurus-Lok verkehrte ein Jahr lang auf den Schienen in Österreich und Ungarn und hat überwiegend Personenzüge befördert. Der außerordentliche Taurus ist unter anderem nach Wien und auch in ungarische Großstädte gelangt und hat die erfolgreiche Zusammenarbeit der RCH mit dem Grün-Weiß-Team vor Millionen von Fahrgästen verkündet. Die Lokomotive hat 141 764 Zugkilometer zurückgelegt, ihr Rekordlauf betrug 1060 km pro Tag. Sie hat auch an besonderen Events teilgenommen, im März 2015 hat sie beispielsweise den 25.000. Ganzzug von Audi befördert.

Weitere Informationen:

Rail Cargo Hungaria Zrt.
Marketing und Kommunikation
E-Mail: press@railcargo.com